Close

Mein erster Lehrgang im SportCentrum Kaiserau

Hallo zusammen,

am letzten Wochenende habe ich den Lehrgang „Leichtathletik mit Kindern und Schülern“ im SportCentrum Kaiserau in Kamen besucht. Da es mein erster Lehrgang im SportCentrum Kaiserau war, wusste ich nicht so genau was auf mich zukommt. Ich kann aber schon mal vorwegnehmen, dass es ein sehr interessantes und lehrreiches Wochenende war!

Tag 1 – Kennenlernen, Theorie und Sprinten

Nachdem ich von Paderborn aus über 1 Stunde nach Kamen gefahren bin, sind wir mit der Begrüßung und den organisatorischen Dingen gestartet. Die Teilnehmer des Lehrgangs kamen aus den verschiedensten Altersklassen und so haben wir (Sporthelfer, Übungsleiter, Lehrer und alteingesessene Trainer) uns im nachfolgenden Praxis-Block erst einmal kennengelernt. Bei den verschiedenen Kennenlern- und Kooperationsspielen, haben wir neue Kontakte geknüpft und Inspirationen für unsere eigenen Trainingsgruppen erhalten. Danach ging es darum, wie man bei Kindern spielerisch die Ausdauer schulen kann. Bei den Kids kommen besonders Staffelspiele oder Takeshis Castle gut an. Bei diesen Spielen ist die Bewegungszeit sehr hoch und die Kinder müssen eine längere Zeit durchgehend laufen.

Nach einer ausgedehnten Mittagspause mit sehr leckerem Essen wurden verschiedene Konzepte des FLVW wie zum Beispiel die Talentförderung in den Schulen und die NRW Youngstars vorgestellt. Dabei werden gezielt Kinder gefördert und Kontakte zu Sportvereinen hergestellt. Auch nach diesem Theorie-Block wurden wir wieder gut versorgt. In der Pause gab es Kaffee, Tee und Kuchen für alle Teilnehmer. In regen Gesprächen haben wir uns ausgetauscht, aus welchen Sportarten wir kommen und welche Erfahrungen wir beim Trainieren von Kindern schon gesammelt haben.

Vor dem Abendessen gab es dann noch eine praktische Einheit zum Thema Sprinten und zum Staffellauf. Dabei wurde wieder auf die spielerische Herangehensweise geachtet, die für Kinder besonders wichtig ist. Bei Spielen wie Schwarz-Weiß-Fangen, Brückenfangen und Kettenfangen wird die Schnelligkeit und die Reaktion der Kinder verbessert. Auch die Sprintspiele haben wir kurz angerissen und ausprobiert. Dabei hatten alle eine Menge Spaß. Nach dem Abendessen ging es nach einem kurzen Block Theorie zur Kinderleichtathletik in die Sporthalle, um die Stationen einmal selbst aufzubauen und auszuprobieren. Nach diesem ereignisreichen Tag waren wir alle relativ kaputt und sind nach dem Duschen müde ins Bett gefallen.

Tag 2 – Werfen, Stoßen und Springen

Am nächsten Morgen gab es nach einem sehr reichhaltigen Frühstück noch zwei Einheiten zum Werfen, Stoßen und zum Springen in der Sporthalle. In diesen Einheiten durften wir richtig kreativ werden. Wir haben uns in kleine Gruppen aufgeteilt und mehrere selbstausgedachte Übungen zum Sprung aufgebaut. Diese haben wir dann den anderen Gruppen erklärt und vorgeführt. Danach durften wir alle Stationen einmal selbst ausprobieren. Beim Werfen lief es ähnlich ab, jedoch hatte uns unsere Referentin dabei die Stationen vorgegeben. Einige Stationen kannte ich schon, aber ich konnte auch hierbei neue Inspirationen sammeln und ich werde einige der Übungen in die kommenden Trainingseinheiten meiner Gruppe einbauen. Bei einigen der Koordinationsübungen in dieser Praxiseinheit stießen sogar wir als Übungsleiter an unsere Grenzen. Denn es ist gar nicht so leicht einen Ball zu fangen, während man durch einen Parcours hüpft und die Namen andere Teilnehmer buchstabieren muss. 😉

Nach dem Mittagessen ging es für mich dann wieder nach Hause. Ich blicke auf ein sehr sportliches und schönes Wochenende zurück und finde es schade, dass die Zeit so schnell verging.

Liebe Grüße

Eure Laura