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So wurde ich ein Teil des TSV 1887 Schloss Neuhaus

Hallöchen liebe Leserinnen und Leser,

unser FSJ ist zwar noch nicht ganz zu Ende, aber leider ist abzusehen, dass wir nicht mehr in unseren normalen FSJ-Alltag zurückkehren werden. 🙁 Daher haben wir uns die Zeit genommen, uns nochmal mit dem vergangenen Jahr zu beschäftigen. Wie das FSJ für Laura war, habt ihr bereits im letzten Beitrag gelesen, heute möchte ich euch von meinen Erfahrungen erzählen!

Rückblickend war es wirklich ein tolles Jahr, welches mich persönlich sehr weitergebracht hat. Ich habe meine Entscheidung, ein FSJ zu machen zu (fast) keinem Zeitpunkt bereut. Zu dem „fast“ komme ich später noch, Vorrang haben erstmal die ganzen schönen Dinge. 🙂

Ein Bild ganz am Anfang des FSJs 🙂

Am Anfang wusste ich noch nicht, was mich erwartet. Der TSV 1887 Schloss Neuhaus war komplett neu für mich, doch als ich an unserem ersten Arbeitstag alle kennengelernt hatte und auch schon bei meiner ersten Gruppe gewesen bin, wusste ich, dass es ein tolles Jahr werden wird! Laura hatte ich vorher schon getroffen, wir haben uns auf Anhieb super verstanden und sind während des FSJs immer mehr zusammengewachsen. Ohne Laura wäre das ganze Jahr nur halb so schön gewesen. 🙂 Auch mit Thomas und Anke, die ich nahezu jeden Tag gesehen habe, bin ich von Anfang an gut klar gekommen. Ich werde es auf jeden Fall vermissen, mit den beiden zu quatschen und bestimmt noch das ein oder andere Mal in der Geschäftsstelle vorbeischauen, um Hallo zu sagen. 🙂

Ein Bild von unserem J-Team Event „Catch-Me“ im Dezember 2019

Aber auch von meinen ganzen neuen Gruppen und den Übungsleiter/innen wurde ich ganz herzlich aufgenommen und betreut. Miriam hat mich wunderbar in das Eltern-Kind-Turnen „eingearbeitet“ und Lenja hat mir alles über die Schlossmäuse beigebracht. Annkathrin, Frederike, Leonie und später auch Mariella und Sophie habe ich bei ihren Gruppen unterstützt und wurde dort auch von Anfang an super eingebunden. Mit Moritz und Gianluca habe ich nach ein paar Startschwierigkeiten die kleinen Leistungsturner betreut und war temporär auch bei der Handball D-Jugend dabei. Ich durfte ebenfalls ein Teil des J-Teams und der Showturngruppe Error sein und gemeinsam mit ihnen beim Weihnachtsschauturnen auftreten! Im Laufe des Jahres habe ich jede/n Übungleiter/in, jede/n Gruppenhelfer/in und jedes Kind lieb gewonnen und werde alle vermissen. Ich hoffe jedoch, dass ich einige Kids weiterhin in der Halle sehen werde, denn ich könnte mir gut vorstellen, weiterhin bei einer Gruppe dabei zubleiben. 🙂

Beim Turnen mit meinen kleinen Jungs 🙂

Sportlich habe ich mich ebenfalls weiterentwickelt. Ich habe im Herbst meinen ÜL-C Schein gemacht und konnte seitdem viele praktische Erfahrungen in der Sporthalle sammeln. Unzählige Male habe ich meine Kindergruppen nachmittags geleitet, AGs an den Grundschulen durchgeführt und die Sportlehrer/-innen beim Sport- und Schwimmunterricht unterstützt. All das hat mich in meiner Entscheidung Grundschul-lehrerin zu werden bestärkt. Ich hatte oft die Gelegenheit, in den Grundschulalltag reinzuschnuppern und mich mit den Lehrer/-innen auszutauschen. Ebenfalls habe ich gelernt, spontan zu sein und nicht alles bis ins kleinste Detail zu planen. Arbeitet man nämlich mit Kindern zusammen, merkt man schnell, dass man flexibel sein muss, denn es läuft nicht immer alles nach Plan. Außerdem konnte ich mir auch von allen Übungsleiter/innen und den Lehrer/innen das Ein oder Andere abgucken. 😉

Spontaner Ausflug in den Pool wärend des
Zwischenseminars 🙂

Auch die zwei Seminare, die wir mit den anderen FSJlern zusammen absolviert haben, waren super cool. Das Abschlussseminar steht ja nächste Woche erst noch an. 🙂 Wir sind eine echt tolle Truppe und haben ein noch tolleres Lehrteam. Wir konnten auf den Seminaren viele Sportarten ausprobieren, haben wichtige theoretische Dinge gelernt, die uns als Übungsleiter/innen betreffen und auch darüber gesprochen, wie es nach dem FSJ weitergehen kann. Ich habe ganz viele tolle Menschen kennengelernt, mit denen ich auf jeden Fall auch weiter in Kontakt bleiben möchte und werde die schöne Zeit nicht vergessen. 🙂

Laura und ich im „Stress“ beim Packen der Nikolaustüten 🙂

Ihr fragt euch bestimmt immer noch, was ich mit dem „fast“ aus dem ersten Abschnitt meinte, dazu komme ich jetzt. 🙂 Es gab ein paar Momente, da wurde mir das Ganze fast zu viel. Mit einer Gruppe kam ich zum Beispiel am Anfang überhaupt nicht zurecht und es hat mir auch nicht wirklich Spaß gemacht. Aber gemeinsam haben wir dafür schnell eine Lösung gefunden und die Gruppe ist mir dann doch sehr ans Herz gewachsen. Desweiteren gab es Wochen, die einfach so stressig waren (Termine am Abend, Überstunden…), dass man die Tage bis zum Wochenende gezählt hat. 🙂 Doch genau diese Herausforderungen und Stresssituationen waren es, die uns stärker gemacht und weitergebracht haben!

Zum Schluss möchte ich noch einmal betonen, dass ich froh bin, mein FSJ beim TSV 1887 Schloss Neuhaus gemacht zu haben. Denn mit Laura habe ich eine sehr gute Freundin dazugewonnen, Thomas war ein toller Anleiter, der sich immer super um uns gekümmert hat und bei Anke im Büro hat man sich von Anfang an wohlgefühlt und sie war immer für einen da! Aber auch alle anderen Leute, die ich kennengelernt habe, waren super nett. Das ganze Jahr wird mir positiv in Erinnerung bleiben!

Nächste Woche steht, wie gesagt, noch unser Abschlussseminar an. Wie das zu Corona-Zeiten abläuft und wie es nach dem FSJ für uns weitergeht, erfahrt ihr in den nächsten Beiträgen!

Eure Mara 🙂