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Unser etwas anderes Abschlussseminar

Hallöchen alle zusammen,

vor zwei Wochen hatten wir unser letztes gemeinsames Seminar mit den anderen FSJlern. Wie aktuell fast alles, fand dieses etwas anders statt, als ursprünglich geplant. Eigentlich wollten wir eine Woche lang an den Diemelsee fahren, aber aufgrund der aktuellen Situation war das leider nicht möglich.

Nach vielen Diskussionen und Gesprächen stand dann fest, dass wir noch einmal nach Hachen fahren können, wo wir bereits zweimal waren. Dort hatten wir das ganze Haus für uns alleine, darum war es uns auch möglich, die Abstandsregeln einzuhalten. Die Teilnahme am Seminar war jedoch freiwillig – wer sich dagegen entschied, wurde von zuhause über Zoom dazugeschaltet. Ich (Mara) bin nach Hachen gefahren, Laura blieb zuhause und machte online mit. 🙂

In Hachen galt auf den Fluren die Maskenpficht und auch sonst war einiges anders. Im Speisesaal hatte jeder seinen eigenen Platz und in der Halle war ein riesiger Stuhlkreis für uns aufgebaut, in dem auch jeder seinen eigenen Stuhl hatte. Den mussten wir dann auch übrigens immer mitnehmen, wenn wir uns woanders hinsetzen wollten. 😉 Das Programm war dieses Mal nicht so voll, wir hatten viel freie Zeit, die wir selbst gestalten konnten, sei es mit Workshops in Kleingruppen oder mit unserer „Bezugsgruppe“. Falls ihr euch fragt, was das sein soll, hier die Erklärung: Da wir fast 40 Leute waren, haben wir uns im Vorfeld bereits in 5 Gruppen mit je 8 Leuten und einem Teamer aufgeteilt. Mit dieser 9er Gruppe haben wir dann alles gemeinsam gemacht.

Jede Gruppe musste sich auch die Mr und Mrs Active Challenge annehmen. Dabei mussten 50 Aufgaben erledigt werden z.B. „Knackt eine Kokosnuss“ oder „Lasst einen Drachen steigen“. Alles musste gefilmt und am Ende zu einem kleinen Film zusammengeschnitten werden. Laura, die zu meiner Gruppe gehörte, konnte ebenfalls einige Aufgaben von zuhause erledigen. Die Gruppen sind ebenfalls in verschiedenen kleineren Challenges gegeneinander angetreten und am Donnerstag bekam die beste Gruppe einen kleinen Preis. Die FSJler, welche von zuhause aus mitgemacht haben, wurden so gut wie möglich in das Programm mit eingebunden. Manchmal war dies jedoch nicht möglich und sie haben die Aufgabe bekommen einen Workshop oder zwei kurze Backvideos für die anderen FSJler vorzubereiten.

Aber auch der Sport kam natürlich nicht zu kurz! Montags haben wir ein großes Geländespiel gespielt und mit Marc eine Einheit Freelatics gemacht. Abends haben wir uns gemeinsam mit Sarah auf der großen Wiese entspannt. Dabei konnte Laura natürlich auch mitmachen. Den gesamten Dienstag haben wir am Sorpesee verbracht, wo wir schwimmen, Kanu/Kajak fahren oder Stand up Paddeling machen konnten. Abends gab es nach einem nicht zufriedenstellenden Grillen noch für alle Pizza! Mittwochs war es ein wenig theoretischer, wir haben unsere Projekte vorgestellt und besprochen. Unsere Projektvorstellungen konntet ihr ja bereits in den letzten Beiträgen lesen. Nachmittags haben wir verschiedene Workshops gemacht, welche von unseren Online-Teilnehmern vorbereitet wurden. Laura hat ein tolles Step-Aerobic Workout gemacht, Stella eine Yogaeinheit und die Jungs Geocaching und eine Stadiontour durch die Benteler-Arena.

Der Donnerstag war ganz der Reflexion des FSJ und der Präsentation der Challenges gewidmet, von denen am Nachmittag noch einige am Sorpesee durchgeführt wurden. Abends wurde es dann sehr emotional, die Teamer und wir haben einen tollen Abend vorbereitet, bei dem es lustige Quizze gab, lustige Videos und das ein oder andere Bier. 😉 Zum Abschluss haben wir unsere FSJ-Bescheinigungen bekommen und Briefe an uns selbst, die wir im Einführungsseminar geschrieben haben. Hierbei sind einige Tränen geflossen, denn jede Bescheinigung wurde mit ein paar persönlichen Worten überreicht. In dieser Nacht wurde noch sehr lange gequatscht und nur wenig geschlafen. 🙂

Freitagmorgen wurde nur noch gefrühstückt und aufgeräumt. Leider konnten wir uns nicht „richtig“ voneinander verabschieden, aber wir haben das Beste aus der Situation herausgeholt. Wir hoffen natürlich, dass dieser Abschied nicht endgültig war und dass wir uns nochmal wiedersehen. 🙂

Eure Mara